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Beitragvon alicia » 2. Aug 2010, 01:13

Kräuter und ihre Verwendung mit B:
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Re: B

Beitragvon alicia » 3. Aug 2010, 01:28

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Der Bärlauch (Allium ursinum) ist eine Pflanzenart aus der Gattung Allium und somit verwandt mit Schnittlauch, Zwiebel und Knoblauch. Die in Europa und Teilen Asiens vor allem in Wäldern verbreitete und häufige, früh im Jahr austreibende Pflanzenart ist ein geschätztes Wildgemüse und wird vielfach gesammelt.

Verwendung:
Bärlauch in der Küche [Bearbeiten]
Der Bärlauch ist eine altbekannte Gemüse-, Gewürz- und Heilpflanze, die seit einigen Jahren eine Renaissance erlebt. Die Pflanze ist zwar komplett essbar, genutzt werden aber vorwiegend die Blätter, frisch als Gewürz oder Gemüse in der Frühjahrsküche.
Bärlauch verliert durch Erhitzen wertvolle Geschmackstoffe und büßt seinen hohen Vitamin-C-Gehalt ein. Vor allem werden durch die Hitzeeinwirkung die schwefelhaltigen Stoffe verändert, die für Geschmack und Heilwirkung maßgeblich sind. Daher lässt sich Bärlauch gut klein geschnitten und roh unter Salate oder andere Speisen mischen. Da Bärlauch das erste zu Jahresbeginn wachsende Kraut im Garten ist, kann er zunächst Schnittlauch oder Zwiebelkraut ersetzen.

Verwechslungsgefahr:
Bärlauch wird beim Sammeln immer wieder mit dem Maiglöckchen, den im Frühjahr austreibenden Blättern der Herbstzeitlosen oder den meist ungefleckten Blättern jüngerer Pflanzen des Gefleckten Aronstab verwechselt. Diese drei Pflanzen sind äußerst giftig, die Vergiftungen können tödlich sein. Verwechslungsgefahr besteht vor allem, weil der Bärlauch vor der Blüte gesammelt wird. Die verbreitete Erkennungsmethode, die Blätter zwischen den Fingern zu zerreiben, um den typischen Geruch freizusetzen, ist nicht unproblematisch, da die Finger den Geruch annehmen können und folgende Tests somit unzuverlässig werden.
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Re: B

Beitragvon alicia » 4. Aug 2010, 23:09

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Basilikum (Ocimum basilicum) ist eine Gewürzpflanze aus der gleichnamigen Gattung Basilikum (Ocimum) der Familie der Lippenblütler. Basilikum wird insbesondere in der italienischen Küche häufig verwendet.

Verwendung:
Die frischen wie die getrockneten Blätter werden als Küchengewürz verwendet. Basilikum ist in der südeuropäischen, besonders der italienischen Küche eines der meist verwendeten Gewürze. Beim Trocknen ergeben sich allerdings Verluste des Aromas. Basilikum wird auch in der Fleischkonservenindustrie verwendet. Basilikummazerat und -destillat sind Bestandteil mancher Kräuterliköre. Das ätherische Öl wird in der Kosmetikindustrie für Duftmischungen eingesetzt.

Man sollte die frischen Blätter allerdings erst gegen Ende des Kochens dazugeben, statt sie mitzukochen oder zu backen. Basilikum ist eine wichtige Zutat für Pesto. Es bringt den Geschmack von Tomaten vorteilhaft zur Geltung und verträgt sich gut mit anderen Gewürzen( Rosmarin, Thymian, Salbei, Oregano,Knoblauch).
Auch für Pilzgerichte ist es geeignet.
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Re: B

Beitragvon alicia » 4. Aug 2010, 23:19

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Beifuß ist eine Pflanzenart aus der Gattung Artemisia in der Familie der Korbblütler (Asteraceae). Weitere deutsche Trivialnamen sind Besenkraut, Fliegenkraut, Gänsekraut, Johannesgürtelkraut, Jungfernkraut, Sonnenwendkraut, Weiberkraut, Werzwisch, Wilder Wermut oder Wisch. Vom Gemeinen Beifuß gibt es eine europäische (Artemisia vulgaris var. vulgaris) und eine asiatische Varietät (Artemisia vulgaris var. indica), die sich geringfügig in der Zusammensetzung des ätherischen Öls unterscheiden. Die Pollen des Beifuß sind ein häufiger und bekannter Auslöser allergischer Reaktionen.

Verwendung:
Die Erntezeit reicht von Juli bis September. Man schneidet die oberen Triebspitzen, solange die Blütenkörbchen noch geschlossen sind. Sobald sich diese öffnen, werden die Blätter bitter und eignen sich nicht mehr zum Würzen. Die Erntezeit für die Wurzel ist der Spätherbst.

Beifuß wird als Gewürzpflanze zu fetten, schweren Fleischgerichten benutzt. Die enthaltenen Bitterstoffe regen die Bildung von Magensaft und Gallenflüssigkeit an und unterstützen so die Verdauung. Durch Wasserdampfdestillation wird aus den getrockneten Pflanzen Parfümöl („Essence d'Armoise“) gewonnen.

Früher wurde er als Würzmittel im Bier verwendet. Die Blätter und Wurzeln können getrocknet als Fleischgewürz (Geflügel, Schwein, Hammel. Fisch: Aal, Makrele, Hering) genutzt werden. Beifuss sollte mitgekocht werden und verträgt sich gut mit Knoblauch, Zwiebeln & Pfeffer.
Der Beifuß wurde durch den etwas kräftigeren Estragon fast verdrängt.
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